(1) Intelligente autonome Inspektion
Vollautomatische Inspektionen nach vordefinierten Routen, Zeiten und Punkten sind ohne manuellen Eingriff möglich. Die Inspektionsfrequenz lässt sich bedarfsgerecht anpassen. Probleme wie übersehene Prüfpunkte und niedrige Inspektionsfrequenzen bei manuellen Rundgängen werden behoben; die Inspektionsarbeit wird standardisiert und normiert.
(2) Hochauflösende visuelle Überwachung
Die 4-Megapixel-Kamera im sichtbaren Bereich bietet 32-fachen optischen Zoom und 16-fachen Digitalzoom, eine maximale Auflösung von 2560*1440 sowie Gegenlichtkompensation, Starklichtunterdrückung und Bildstabilisierung. Auch bei starkem Licht oder Gegenlicht werden Szenenaufnahmen klar erfasst; hochauflösende Videos und Bilder werden in Echtzeit übertragen und ermöglichen eine visuelle Fernüberwachung.
(3) Infrarot-Wärmebildtemperaturmessung
Der Wärmebildsensor deckt einen Spektralbereich von 8–14 μm ab, die Empfindlichkeit beträgt ≤40 mK @ f/1,0. Er unterstützt zwei Modi: Niedertemperatur (-20 °C bis +150 °C) und Hochtemperatur (0 °C bis +550 °C). Pumpengehäuse, Ventile, Schaltschränke, Rohrleitungen und weitere Anlagen werden berührungslos gemessen; Bereiche mit Temperaturanomalien werden automatisch erkannt und gemeldet, sodass Überhitzung, Kriechstrom und andere Fehlerquellen frühzeitig erkannt werden.
(4) Multidimensionale Umgebungsüberwachung
Umgebungssensoren erfassen in Echtzeit Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Rauchkonzentration. Optional sind ein Laser-Staubsensor (PM2.5/PM1.0/PM10), ein Schwefelhexafluorid-Sensor und verschiedene Gassensoren (maximal 6 konfigurierbar) erhältlich. Die Umweltkennzahlen der Anlage werden umfassend überwacht; bei Überschreitung von Grenzwerten wird sofort alarmiert, um die Sicherheit der Umgebung zu gewährleisten.
(5) Akustische Fehlererkennung (optional)
Eine Akustikkamera mit 128-kanaligem digitalem Silizium-Mikrofonarray, Frequenzbandbreite 100 Hz–80 kHz und Erkennungsabstand 0,3–70 m erfasst ungewöhnliche Geräusche im Betrieb. Sie erzeugt PRPD-Diagramme und lokalisiert präzise Fehlerstellen wie Ventillecks, Motoranomalien und Rohrleitungsleckagen, sodass Gerätedefekte frühzeitig erkannt werden.
(6) Echtzeit-Sprachaufnahme
Ein hochempfindliches Mikrofon mit einem Aufnahmebereich von 5–120 m² und einem Frequenzbereich von 200–10 kHz erfasst Geräusche vor Ort in Echtzeit. In Kombination mit Videobildern ermöglicht es eine synchronisierte Audio-Video-Überwachung, sodass Betriebszustand und Anomalien der Anlagen aus der Ferne beurteilt werden können.
(7) Intelligente Hindernisvermeidung und Positionierung
Die dreifache Hindernisvermeidung aus LiDAR, Tiefenkamera und Ultraschall erfasst die Umgebung allseitig, umgeht Hindernisse automatisch und schützt sowohl den Roboter als auch die Anlagen während der Inspektion. LiDAR und Trägheitsnavigation ermöglichen eine hochpräzise Positionierung mit einer Genauigkeit von ≤20 mm; die Roboterposition wird präzise zurückgemeldet und erleichtert die Fernsteuerung und Einsatzplanung.
(8) Steuerung über mehrere Endgeräte und Datenverwaltung
Drei Steuerungsmodi – automatisch, Handsteuerung und Web-Oberfläche – unterstützen einen flexiblen Wechsel der Inspektionsmethode. Inspektionsdaten, Video- und Bilddaten sowie Alarmmeldungen werden in Echtzeit an das Backend-System übertragen. Speicherung, Abfrage, Analyse und Berichtserstellung werden ermöglicht und liefern Daten für Anlagenmanagement und Sicherheitsentscheidungen.
(9) Intelligente Alarmierung bei Anomalien
Bei erkannten Anomalien wie Temperaturüberschreitung, Gasleck, Rauchalarm, ungewöhnlichen Geräuschen oder Abweichung des Roboters von der Route werden Alarmsignale über mehrere Kanäle ausgegeben, darunter dreifarbige Statusleuchten, Backend-System und Mobilgeräte. Mitarbeiter werden zur rechtzeitigen Behandlung veranlasst, sodass Sicherheitsrisiken bereits im Keim erstickt werden.